Kindergarten

 

"Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben."

( Johann Wolfgang von Goethe)
1749-1823  Dichter

 

Kindergarten Regenbogen mit längeren Öffnungszeiten

Jetzt auch 35 Stunden möglich

Um dem Betreuungsbedarf der Eltern noch besser gerecht werden zu können, bieten wir zum neuen Kindergartenjahr 2015/2016 eine weitere durchgängige Betreuungszeit mit 35 Wochenstunden an.
Eingestellt wurde dazu eigens eine neue Pädagogische Fachkraft.

Zusätzlich zum bestehenden Angebot können die Kinder damit ab September 2015 auch von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Kindergarten betreut werden.

Nähere Informationen,auch zum Anmeldeverfahren, gibt der Kindergarten in der Wilhelmstrasse 27.

 

 





Pädagogisches Konzept


 

Beim Besuch in unserem zweigruppigen Kindergarten erfahren die Kinder Geborgenheit, in einem geschützten Raum mit verlässlichem Betreuungspersonal. Eine individuelle Eingewöhnungsphase unterstützt das Kind beim Aufbau eines guten Bindungsverhaltens. Die kann je nach Kind und Familie unterschiedlich lang sein. Es ist uns wichtig die Familie auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Durch die sichere Bindung und die vertrauensvolle Atmosphäre nimmt das Kind mit Freude am Kindergarten-Alltag teil. Beim Spiel und den Aktivitäten wird das Kind sowohl ermuntert und unterstützt, als auch in seiner Selbstständigkeit gefördert, so kann es ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen. Dadurch wächst das Vertrauen ins eigene Tun und lässt das Kind neuen Herausforderungen mutig begegnen. Ein Miteinander mit Respekt und Toleranz wird durch die Haltung der Erzieherinnen vorgelebt und im Alltäglichen gefördert und gefordert. Es gilt, Indiviualität und Gemeinschaft in gegenseitigem Respekt zu vereinen. Für viele Kinder ist der Kindergarten die erste größere Gemeinschaft außerhalb der Familie. Unsere Anliegen sind es, dass Kinder lernen sich in die Kindergruppe einzuordnen, Freundschaften zu schließen, auftretende Konflikte friedlich zu lösen und auch Frustrationen zu ertragen. Dieses kann in einer dem Kind zugewandten Atmosphäre geübt werden.


Pädagogischer Alltag

Die ganzheitliche Förderung steht bei unserer Bildungsarbeit im Vordergrund. Das bedeutet: mit allen Sinnen, Herz und Verstand lernen die Kinder im Spiel, in der Bewegung, bei angeleiteten Angeboten, in Kleingruppen, bei Naturerfahrungen, sowie bei speziell gestalteten Projekten. Dies unterstützen wir, in dem wir an die Themen und Interessen der Kinder anknüpfen und deren Bildungsprozesse herausfordern.


Zu unseren pädagogischen Angeboten gehören:

Das selbstbildende Freispiel. Es gibt den Kinder die Chance, selbstständig, freiwillig und so lange sie möchten bei einer Tätigkeit, allein oder mit anderen Kindern zu verweilen.



Kleingruppenarbeit



Interessen- und altersspezifische Impulse



Vorbereitung auf die Schule mit gesonderten Angeboten im letzten Kindergartenjahr




Bewegung, Spiel und Spaß




Hinführung zu Ruhe und Entspannung und Religionspädagogische Angebote



Förderung von Kunst, Musik und Tanz


Christliche Werteerziehung

"Das Kostbarste, was uns Gott anvertraut hat, sind unsere Kinder. Sie sind uns zu guten Händen übergeben, sodass wir ihnen Raum und Zeit zu schaffen haben, in denen sie sich nach dem Willen des Schöpfergottes ganz und frei entfalten können ..." (Kardinal Meisner)

Kinder suchen Beheimatung. Sie suchen die Hand der "Großen". Sie brauchen Arme, die tragen. Sie betrachten die Welt vom Schoß aus. Sie verstecken sich "hinter einem breiten Rücken", hinter den Beinen der "Großen"...

Sinn, Werte, Religion - ein Baustein im Orientierungsplan von Baden-Württemberg, hat einen besonderen Stellenwert in unserer katholischen Einrichtung. Auf kindgerechte Weise führen wir die Kinder über Zeichen, Bilder und Geschichten zu Glaubensinhalten hin, die sich in Festen und Feiern widerspiegeln und ausdrücken. Viele Alltagssituationen, z. B. gemeinsames Essen, Stuhlkreis, Verabschiedung, sind Anlässe, um mit Kindern Andacht zu halten und zu beten. Bei den Festen, wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern oder Erntedank, werden ganz besonders die christlichen Inhalte hervorgehoben. Im Verlauf des Kindergartenjahres feiern wir einen Familiengottesdienst in unserer Kirche, der zuvor mit den Kindern thematisch erarbeitet und mit ihnen gestaltet wird. Die Freude der Kinder, ihr Stolz beim Tun und die Einbettung in der Gemeinde unterstützen das Zugehörigkeitseerleben der Kinder.

Der jährliche Besuch im Pflegeheim verbindet die Generationen und die Kinder lernen die Welt fremder Erwachsener kennen.




Kinder brauchen Bewegung

Durch Bewegung lernen die Kinder sich und ihren Körper, ihre Umwelt und ihre Mitmenschen kennen. Bewegung eröffnet den Kindern den Zugang zur Welt. Darüber hinaus födert es das räumlich-sinnliche Begreifen und setzt Grundlagen zur Mathematikfähigkeit.
Hier bietet uns die Natur zahllose Gelegenheit zum Laufen, Springen, Klettern, Balancieren usw. Das gibt den Kindern in besonderem Maße die Möglichkeit, die Grenzen und Fähigkeiten ihres Körpers zu erproben und einzuschätzen. Außerdem wird die Konzentrationsfähigkeit und die Bereitschaft zur Aufnahme von Wissen positiv gefördert. Dies sind grundlegende Voraussetzungen, um den Anforderungen im Schulalltag gerecht zu werden. Aus diesem Grund ist uns der Aufenthalt im Freien zu jeder Jahreszeit besonders wichtig.




Unser Alltag

Ab 8 Uhr werde ich von meiner Mama in den Kindergarten gebracht. In der Garderobe ziehe ich mich aus, schlüpfe in meine Dino-Hausschuhe, suche für meine Kindergartentasche im Taschenwagen ein Fach und begrüße im Gruppenraum meine Erzieherinnen. Dann verabschiede ich mich von meiner Mama, winke ihr noch einmal zu und schaue mich um, wer schon im Gruppenraum zum Spiel bereit ist. Mit meinen Freunden überlege ich gemeinsam, womit wir heute spielen können.

Um ca. 10.15 Uhr räumen wir alle auf und bereiten uns auf das gemeinsame Frühstück vor. Nach einem Dankgebet, lasse ich mir mein Vesper schmecken.

Nach dem Frühstück versammeln wir uns in einem Stuhlkreis. Dort wird gesungen, es werden Kreisspiele gespielt, Geschichten gelesen und viele andere Dinge mehr.

Danach geht es ins Freie zum Bobby-car-fahren, klettern schaukeln, rutschen und Kastanien sammeln. Wenn die Kirchenglocke um 12 Uhr schlägt, werden einige schon von ihrer Mama wieder abgeholt.

Ab 14.00 Uhr ist der Kindergarten für mich zu Ende. Meine Freunde können Dienstag und Donnerstag auch noch von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr im Kindergarten spielen.



Gesundes Frühstück

Spiel mit Freunden

Schulreifes Kind

Das Ende der Kindergartenzeit und der Eintritt in die Schule ist ein sehr sensibler Übergangsbereich. Damit der Übergang gelingt, kooperieren wir seit Jahren mit der Erich-Kästner-Schule in Laichingen. Die zuständige Kooperationslehrerin kommt zu uns in den Kindergarten, um die Kinder kennen zu lernen und den Kindern einen Einblick ins Schulleben zu ermöglichen. Dadurch wird Vertrauen aufgebaut, und die Kinder werden ermutigt, sich mit Freude auf den neuen Lebensabschnitt einzulassen.

Das "Laichinger Modell" und das Projekt "Schulreifes Kind" sind feste Bestandteile der Sprachföderung und der Zusammenarbeit Kindergarten - Schule. Es dient zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache.


Kontakt


Katholischer Kindergarten

„REGENBOGEN“

Wilhelmstraße 27

89150 Laichingen

Tel. 07333 5798

 E-Mail