Ökumenischer Gottesdienst beim Schlachtfest des Sportvereins

Am Sonntag, 25. September 2022 feierte der Sportverein Westerheim sein Schlachtfest.
Es ist eine liebgewonnene Tradtion, dass das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Sportplatz beginnt.

In diesem Jahr hielt Pfarrer Philipp Geißler, Sportbeauftragter der Evangelischen Landeskirche, die Predigt passend zum "Danke-Trainer-Tag". Die Predigt zur Lesung aus 1. Tim 6,11f. können Sie gerne nachhören. Passend zum „Danke-Trainer-Tag“ ging es darin um die Beziehung des Apostel Paulus, der seinem Schüler Timotheous wichtige (Trainigs) Hinweise für Ihn selbst und die von Ihm begleitete Gemeinde mit auf den Weg gibt.

Predigt-Link und Pressetext

Den Gottesdienst leitete Pius Rauschmaier von der Katholischen Kirche.

 

Firmung 2022 für die gesamte Seelsorgeeinheit

„Wer Jesus für mich ist?

Einer, der für mich ist.

Was ich von Jesus halte?

Dass er mich hält.“

 

„Damit ist der Beistand gemeint, der euch niemals alleine lässt. Jesus steht zu euch zu jeder Zeit und überall – und er hält zu euch. Das sollt ihr im Sakrament der Firmung spüren, so dass ihr euch traut, euren Lebensweg bewusst im Glauben an Jesus zu gehen. So könnt ihr eure Berufung erkennen, die Gott für euch bereithält.“ – Mit diesen Worten interpretierte Pfarrer Karl Enderle die tiefsinnigen Zeilen des Theologen Lothar Zenetti. Sie wurden durch die Zeichen­handlung des Sakramentes einprägsam verdeutlicht.

Pfarrer Enderle spendete im Auftrag unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst am Sonntag, den 3. Juli, 25 jungen Menschen aus unserer Seelsorgeeinheit das Sakrament der Geistbegabung.

Die junge Westerheimer Band „Today“ setzte mit Musik und Gesang spirituelle Akzente, Orgel und Gemeindegesang ermöglichte die aktive Teilnahme der Gläubigen an die Liturgie; die Verantwortung der Eltern für die Wegweisung im Glauben ihrer Kinder kam im Segenslied des „Papa“-Projektchors sinnfällig zum Ausdruck. Die Feier der Firmung – ein Fest, das in den Alltag hineinreichen möge: „Jesus als Freund und Beistand an der Seite zu wissen, das macht aus dem Leben ein Fest“, gab Pfarrer Enderle der feiernden Gemeinde mit auf den Weg.

Schwester M. Rita

Predigt von Pfarrer Karl Enderle

90. Geburtstag von Pfarrer Marzell Gekle

Pfarrer Marzell Gekle durfte am 30. Juni an seiner alten Wirkungsstätte in Westerheim im Rahmen eines Festgottesdienstes seinen 90. Geburtstag feiern. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass er, obwohl er nie auf die Alb wollte, 32 Jahre seines Priesterlebens dort verbrachte. Am 16. März 1975 feierte er in Ennabeuren seine Investitur. Bedingt durch den Priestermangel kam dann im Jahre 1984 eine weitere Gemeinde dazu: die Pfarrei Westerheim. Durch die Predigt und durch den ganzen Gottesdienst zog sich wie ein roter Faden das Hauptanliegen des Seelsorgers, der Wunsch, dass sich wieder mehr junge Menschen von Jesus begeistern lassen und einen geistlichen Beruf wählen. Die Gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinden Ennabeuren und Westerheim fassten am Ende der Feier nochmals zusammen, was den Seelsorger bei seiner Arbeit auf der Alb besonders auszeichnete und dankten ihm mit einem Geschenkkorb und einer schön gestalteten Kerze. Unter den Gottesdienstbesuchern war auch eine langjährige Mitarbeiterin von Marzell Gekle, Frau Gretel Jungbauer, die als Mesnerin über viele Jahre hinweg die rechte Hand von ihm war. Sie durfte an diesem Tag ebenfalls ihren Geburtstag feiern und bekam von Pfarrer Enderle, der durch den Gottesdienst führte, einen Blumenstrauß überreicht Bei einem anschließenden Stehempfang, bestand die Möglichkeit zur Begegnung. Die Jugendkapelle spielte dazu mit flotten Weisen auf.

Osternacht in Westerheim

Endlich wieder Ostern feiern

 

Für die katholischen Christen von Westerheim begann die Feier der Osternacht bei einbrechender Dunkelheit vor dem Osterfeuer. Nach der Segnung von Feuer und Osterkerze zogen Pfarrer und Ministranten in die dunkle Kirche ein. Dreimal erschallte der Liedruf „Lumen Christie“, gesungen von Samuel Mugisa, einem jungen Priester aus Uganda. Die Gemeinde, die sich in der schön geschmückten Kirche versammelt hatte, antwortete mit einem lautstarken und freudigen „Deo gratias“. Dem Gesang war anzumerken, dass sich die Gottesdienstbesucher der besonderen Situation bewusst waren: endlich wieder, nach zwei Jahren, durfte in einer gut gefüllten Kirche das Halleluja gesungen werden. Pfarrer Mugisa ging in seiner Predigt auf die Osterkerze ein, die von Silke Menzen entworfen und sehr kunstvoll und filigran gestaltet wurde. Er wies darauf hin, dass der grüne Kreis in der Mitte als unser grüner Planet gesehen werden kann. Das Kreuz des Karfreitags legt sich auf diesen wunderbar geschaffenen Erdkreis und durchzieht ihn. Und er führte weiter aus: „Der grüne Planet ist also von Anfang an mit einem grünen Kleid bedeckt und wir würden, hätten wir damals vor Millionen Jahren schon gelebt, nicht aufhören zu jauchzen und zu singen über das, was der Schöpfer in seiner Weisheit an Lebensformen und Lebensarten geschaffen hat. Heute bekommt man fast den Eindruck, wir wären zurückgekehrt zum Anfang wie es in der Bibel heißt: Die Erde aber war wüst und wirr (Gen 1,2).“  Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und anderswo ergänzte er „Wüst und wirr empfinden wir manche Landstriche, die der Mensch inzwischen aus Profitgier und Rücksichtslosigkeit unterjocht hat“.  

Eine Musikband, bestehend aus vier Jugendlichen, zeigte bei der Auswahl ihrer Lieder ein gutes Händchen und gab damit der Osternachts-Feier einen ganz besonderen Klang. Erhebend war auch, als zum Gloria, nach drei Tagen Schweigen, die Orgel wieder wunderbar erklingen durfte.

Pfarrer Samuel Mugisa wird in ein paar Tagen Westerheim verlassen und in seine Heimat Uganda zurückkehren. Ende Januar war er nach Westerheim gekommen um Pfarrer Karl Enderle bei den liturgischen Aufgaben zu unterstützen. Durch seine Hilfe und sein großen Engagement konnten die vielen Gottesdienste über die Kar- und Ostertage in der gewohnten Anzahl gefeiert werden. Für den Ortspfarrer Karl Enderle und für die Gemeinden der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb war das Hiersein des afrikanischen Priesters ein wahres Ostergeschenk.

Chrisammesse in Rottenburg

Pfarrer Samuel Mugisa trifft am Rande der Chrisammesse in Rottenburg unseren Bischof Dr. Gebhard Fürst.
Gemeinsam mit unserer Mesnerin Petra Stehle waren sie vor Ort um die geweihten Öle für die Seelsorgeeinheit zu holen.

Impressionen der Karwoche

Sternsinger in Westerheim

Die Westerheimer Sternsinger haben in diesem Jahr ihre Segenspackete an alle Haushalte in der Gemeinde verteilt.