Sternsinger unterwegs in Westerheim

Die Sternsinger in Westerheim haben in diesem Jahr wieder fleißig gesammelt und konnten an das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" sagenhafte 9.594,40 Euro überweisen.

Heilig Abend - Weihnachten in Westerheim

Dank für Weihnachten 2022

Aus meiner Studienzeit fällt mir eine Bemerkung ein, welche in der wöchentlichen Stunde mit dem Spiritual gesagt wurde, auf Weihnachten hin: „Immer die blöde Schenkerei!“ Jugendliche identifizieren sich halt nicht so mit den Ritualen der Erwachsenenwelt. Es ist gut, dass es auch die andere Perspektive gibt, sozusagen die Draufsicht auf unser Verhalten.
Wie sieht nun ein Weihnachtsgeschenk aus, von dem wir nicht genug bekommen, das bleibt und das auch ganz im Sinne Jesu ist?
Das lässt sich in unserer Kirchengemeinde sehr schön veranschaulichen. Wir leisten unseren je eigenen Beitrag zum Gelingen der Advents- und Weihnachtstage.
Dadurch werden die Geheimnisse des Glaubens deutlich und begreifbar und alle Beteiligten erhalten gewiss das „Vergelt’s Gott“.
Beginnen wir mit den Rorate-Gottesdiensten. Ich danke für die besondere musikalische Gestaltung und für die Bereitung des anschließenden Frühstücks. Hervorheben möchte ich den Sologesang von Herrn Siegmund Wahl und Herrn Fritz Kneer, der ohnehin die ganze Weihnachtszeit entlang zuverlässig, kompetent und unkompliziert seinen Dienst für die Gemeinde versehen hat.
Am Dritten Adventssonntag stimmte uns die Chorgemeinschaft bei der Adventlichen Stunde auf das Weihnachtsfest ein. Die Friedens- und Adventslieder, die von den verschiedenen Chören gesungen wurden, gingen zu Herzen. Pater Peschen zeigte sich freudig verwundert über den gelungenen Abend und bedankte sich bei der Chorgemeinschaft und beim Missionskreis für den Einsatz zugunsten der Burundihilfe.
Dann gilt unser Dank dem Mesner-Ehepaar Petra und Franz Dieter Stehle für den Aufbau der Krippe, des Christbaums (unterstützt durch Helfer!) und den Weihnachtsschmuck.
Im Vorfeld des Heiligabends gab es wieder die Waldweihnacht, witterungsbedingt fand sie in der Kirche statt. Herzlichen Dank an die Firmlinge unter der Leitung von Frau Doris Gaus, welche die Texte schön vorgetragen haben.
Auch fand wieder die Krippenfeier am Heiligen Abend statt mit vollem Haus. Das verantwortliche Team, Sonja Lipke, Judith Seibold und Laura Bäumler, für das Krippenspiel sowie Silke Menzen für die musikalische Begleitung mit den Flöten, hat mit viel Mühe und Aufwand ein Krippenspiel einstudiert, das sehr gut und wunderbar angekommen ist. Herzlichen Dank auch an alle Kinder, die so begeistert mitgemacht haben.
Zur Christmette hat der Chor Vox unter der Leitung von Herrn Christoph Achmüller die Heilige Nacht musikalisch bereichert. Das Gleiche gilt für den ersten Weihnachtstag durch den Gemischten Chor unter der Leitung von Herrn Christian Sturm.
Die Weihnachtsvesper wurde durch Herrn Karl Wiedmann und Herrn Stefan Ascher würdevoll gestaltet.
Der zweite Weihnachtstag begann mit dem Patrozinium in St. Stephanus, bei dem die Bläser des Musikvereins festlich musiziert haben. Passend zur Gabenbereitung ertönte das Geklapper der Hufe der Pferde vom Reiterverein, welche den traditionellen Umritt ausführten.Eine besondere Freude war es, dass Pfarrer Marzell Gekle den Familiengottesdienst mit der schwungvoll aufspielenden Jugendkapelle zelebriert hat.
Zum Jahresschluss erhielten wir von Herrn Justin Tritschler einen umfassenden, erfrischenden und ermutigenden Jahresrückblick vorgetragen. Einen extra Dank dafür.
Den Auftakt zum neuen Jahr bildete die Aussendung der Sternsinger, die sozusagen ihren ersten Auftritt in der Kirche absolvierten. (Der Dank für die Sternsinger folgt später).
Unsere vielen Ministranten verliehen den Gottesdiensten Würde und Feierlichkeit. Hut ab vor den Jungminis, die sich mutig der Aufgabe gestellt haben.

Das alles sind die passenden Weihnachtsgeschenke füreinander gewesen.
Und sie alle waren nicht vergänglich und nicht umsonst, sondern sie sind wohl vermerkt im Tagebuch Jesu Christi.

Herzlichen Dank nochmals an alle, die das Weihnachtsfest mitgestaltet und mitgefeiert haben, auch den Spendern für Adveniat und zu den anderen Gelegenheiten, und das Wichtigste: Vergelt’s Gott!

Pfarrer Karl Enderle

Ökumenische Kinderbibeltage in Westerheim

Wassi und seine Freunde

 

Rund 85 Kinder fanden sich am vergangenen Freitag in der Marienburg ein um zusammen mit ihren Betreuern und Wassi dem kleinen Wassertropfen die verschiedenen Seiten und Bedeutungen von Wasser kennen zu lernen:

-    Mit Freunden auf dem Weg zur Quelle: Spaß
-    Mit Freunden im Boot: Gefahr!
-    Das Wasser ist weg! Wüste

Traditionell begannen die Tage nach der Begrüßung mit dem Bibeltheater, welches die Kinder in das Thema einführte. So stand der erste Tag ganz unter dem Motto „Mit Freunden auf dem Weg zur Quelle: Spaß“, bei dem das Thema Segen im Mittelpunkt stand. Die Kinder wurden dem Alter nach in Kleingruppen aufgeteilt. In diesen wurde neben Gesprächen rund um das Thema Wasser auch fleißig Flöße und Boote gebastelt.

Der zweite Tag war dem Thema "Mit Freunden im Boot: Gefahr!“ gewidmet, bei dem den Kindern gezeigt wurde, dass Wasser nicht nur Segen bringt, sondern auch lebensbedrohlich sein kann. Lebensbedrohlich war der Regen am Samstag nicht, doch er ließ die geplante Wanderung zum Filsursprung ins Wasser fallen. Natürlich wurde schon im Vorfeld auch an diese Möglichkeit gedacht und eine attraktive Alternative vorbereitet. So konnten die Gruppen bei Führungen durch Herr Torwächter hinter die Kulissen des Alb-Bads sehen und wissen nun wie das Wasser dort aufbereitet und überwacht wird. Parallel dazu gab es noch vier weitere Stationen die besucht werden konnten. Unter anderem wurden Rotfichten gepflanzt, die die Kinder am Sonntag mit nach Hause nehmen konnten. Denn auch diese können, wie alle Pflanzen, nur mit ausreichend Wasser wachsen.


Zum Abschluss der KiBiTa trafen sich am Sonntag alle Kinder, Mitarbeiter*innen und auch viele Eltern und Großeltern zum ökumenischen Gottesdienst in der Christkönigskirche.
 

Wir sagen herzlichen Dank an alle Kinder, die dieses Jahr teilgenommen haben, allen Betreuern, Pfarrerin Holder, Schwester Rita, der Band, Herr Torwächter und allen Helfern und Spendern hinter den Kulissen, ohne die diese Kinderbibeltage nicht so reibungslos ablaufen würden!

Nach einer schönen gemeinsamen Zeit mit vielen strahlenden Kinderaugen, möchten wir den Platz für ein neues Leitungsteam freimachen. Hierfür suchen wir noch engagierte Nachfolger*innen. Eine gute Einarbeitung ist garantiert. Bitte meldet euch bei Interesse an das ausscheidende Leitungsteam oder direkt in den Pfarrämtern der evangelischen oder katholischen Kirchengemeinde.

Euer Kinderbibeltage-Team

Ökumenischer Gottesdienst beim Schlachtfest des Sportvereins

Am Sonntag, 25. September 2022 feierte der Sportverein Westerheim sein Schlachtfest.
Es ist eine liebgewonnene Tradtion, dass das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Sportplatz beginnt.

In diesem Jahr hielt Pfarrer Philipp Geißler, Sportbeauftragter der Evangelischen Landeskirche, die Predigt passend zum "Danke-Trainer-Tag". Die Predigt zur Lesung aus 1. Tim 6,11f. können Sie gerne nachhören. Passend zum „Danke-Trainer-Tag“ ging es darin um die Beziehung des Apostel Paulus, der seinem Schüler Timotheous wichtige (Trainigs) Hinweise für Ihn selbst und die von Ihm begleitete Gemeinde mit auf den Weg gibt.

Predigt-Link und Pressetext

Den Gottesdienst leitete Pius Rauschmaier von der Katholischen Kirche.

 

Firmung 2022 für die gesamte Seelsorgeeinheit

„Wer Jesus für mich ist?

Einer, der für mich ist.

Was ich von Jesus halte?

Dass er mich hält.“

 

„Damit ist der Beistand gemeint, der euch niemals alleine lässt. Jesus steht zu euch zu jeder Zeit und überall – und er hält zu euch. Das sollt ihr im Sakrament der Firmung spüren, so dass ihr euch traut, euren Lebensweg bewusst im Glauben an Jesus zu gehen. So könnt ihr eure Berufung erkennen, die Gott für euch bereithält.“ – Mit diesen Worten interpretierte Pfarrer Karl Enderle die tiefsinnigen Zeilen des Theologen Lothar Zenetti. Sie wurden durch die Zeichen­handlung des Sakramentes einprägsam verdeutlicht.

Pfarrer Enderle spendete im Auftrag unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst am Sonntag, den 3. Juli, 25 jungen Menschen aus unserer Seelsorgeeinheit das Sakrament der Geistbegabung.

Die junge Westerheimer Band „Today“ setzte mit Musik und Gesang spirituelle Akzente, Orgel und Gemeindegesang ermöglichte die aktive Teilnahme der Gläubigen an die Liturgie; die Verantwortung der Eltern für die Wegweisung im Glauben ihrer Kinder kam im Segenslied des „Papa“-Projektchors sinnfällig zum Ausdruck. Die Feier der Firmung – ein Fest, das in den Alltag hineinreichen möge: „Jesus als Freund und Beistand an der Seite zu wissen, das macht aus dem Leben ein Fest“, gab Pfarrer Enderle der feiernden Gemeinde mit auf den Weg.

Schwester M. Rita

Predigt von Pfarrer Karl Enderle

90. Geburtstag von Pfarrer Marzell Gekle

Pfarrer Marzell Gekle durfte am 30. Juni an seiner alten Wirkungsstätte in Westerheim im Rahmen eines Festgottesdienstes seinen 90. Geburtstag feiern. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass er, obwohl er nie auf die Alb wollte, 32 Jahre seines Priesterlebens dort verbrachte. Am 16. März 1975 feierte er in Ennabeuren seine Investitur. Bedingt durch den Priestermangel kam dann im Jahre 1984 eine weitere Gemeinde dazu: die Pfarrei Westerheim. Durch die Predigt und durch den ganzen Gottesdienst zog sich wie ein roter Faden das Hauptanliegen des Seelsorgers, der Wunsch, dass sich wieder mehr junge Menschen von Jesus begeistern lassen und einen geistlichen Beruf wählen. Die Gewählten Vorsitzenden der Kirchengemeinden Ennabeuren und Westerheim fassten am Ende der Feier nochmals zusammen, was den Seelsorger bei seiner Arbeit auf der Alb besonders auszeichnete und dankten ihm mit einem Geschenkkorb und einer schön gestalteten Kerze. Unter den Gottesdienstbesuchern war auch eine langjährige Mitarbeiterin von Marzell Gekle, Frau Gretel Jungbauer, die als Mesnerin über viele Jahre hinweg die rechte Hand von ihm war. Sie durfte an diesem Tag ebenfalls ihren Geburtstag feiern und bekam von Pfarrer Enderle, der durch den Gottesdienst führte, einen Blumenstrauß überreicht Bei einem anschließenden Stehempfang, bestand die Möglichkeit zur Begegnung. Die Jugendkapelle spielte dazu mit flotten Weisen auf.

Osternacht in Westerheim

Endlich wieder Ostern feiern

 

Für die katholischen Christen von Westerheim begann die Feier der Osternacht bei einbrechender Dunkelheit vor dem Osterfeuer. Nach der Segnung von Feuer und Osterkerze zogen Pfarrer und Ministranten in die dunkle Kirche ein. Dreimal erschallte der Liedruf „Lumen Christie“, gesungen von Samuel Mugisa, einem jungen Priester aus Uganda. Die Gemeinde, die sich in der schön geschmückten Kirche versammelt hatte, antwortete mit einem lautstarken und freudigen „Deo gratias“. Dem Gesang war anzumerken, dass sich die Gottesdienstbesucher der besonderen Situation bewusst waren: endlich wieder, nach zwei Jahren, durfte in einer gut gefüllten Kirche das Halleluja gesungen werden. Pfarrer Mugisa ging in seiner Predigt auf die Osterkerze ein, die von Silke Menzen entworfen und sehr kunstvoll und filigran gestaltet wurde. Er wies darauf hin, dass der grüne Kreis in der Mitte als unser grüner Planet gesehen werden kann. Das Kreuz des Karfreitags legt sich auf diesen wunderbar geschaffenen Erdkreis und durchzieht ihn. Und er führte weiter aus: „Der grüne Planet ist also von Anfang an mit einem grünen Kleid bedeckt und wir würden, hätten wir damals vor Millionen Jahren schon gelebt, nicht aufhören zu jauchzen und zu singen über das, was der Schöpfer in seiner Weisheit an Lebensformen und Lebensarten geschaffen hat. Heute bekommt man fast den Eindruck, wir wären zurückgekehrt zum Anfang wie es in der Bibel heißt: Die Erde aber war wüst und wirr (Gen 1,2).“  Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und anderswo ergänzte er „Wüst und wirr empfinden wir manche Landstriche, die der Mensch inzwischen aus Profitgier und Rücksichtslosigkeit unterjocht hat“.  

Eine Musikband, bestehend aus vier Jugendlichen, zeigte bei der Auswahl ihrer Lieder ein gutes Händchen und gab damit der Osternachts-Feier einen ganz besonderen Klang. Erhebend war auch, als zum Gloria, nach drei Tagen Schweigen, die Orgel wieder wunderbar erklingen durfte.

Pfarrer Samuel Mugisa wird in ein paar Tagen Westerheim verlassen und in seine Heimat Uganda zurückkehren. Ende Januar war er nach Westerheim gekommen um Pfarrer Karl Enderle bei den liturgischen Aufgaben zu unterstützen. Durch seine Hilfe und sein großen Engagement konnten die vielen Gottesdienste über die Kar- und Ostertage in der gewohnten Anzahl gefeiert werden. Für den Ortspfarrer Karl Enderle und für die Gemeinden der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb war das Hiersein des afrikanischen Priesters ein wahres Ostergeschenk.

Chrisammesse in Rottenburg

Pfarrer Samuel Mugisa trifft am Rande der Chrisammesse in Rottenburg unseren Bischof Dr. Gebhard Fürst.
Gemeinsam mit unserer Mesnerin Petra Stehle waren sie vor Ort um die geweihten Öle für die Seelsorgeeinheit zu holen.

Impressionen der Karwoche

Sternsinger in Westerheim

Die Westerheimer Sternsinger haben in diesem Jahr ihre Segenspackete an alle Haushalte in der Gemeinde verteilt.