Sternsinger unterwegs in Laichingen

Die Sternsinger wurden in Laichingen am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Kirche Maria Königin ausgesandt und waren ab dann bis zum 6. Januar 2023 unterwegs im Stadtgebiet der Kernstadt, aber auch im Ortsteil Feldstetten.
In den Straßen, in der Schule am Bleichberg, bei den Senioren, im Rathaus und an vielen anderen Orten konnte man ihnen begegnen.

Sternsinger in Merklingen sind begeistert

Es hat richtig Spaß gemacht, wieder ohne die Masken zu singen und den Segen Gottes über die Straßen in die Häuser zu bringen. Viele Stunden und Tage waren 21 Mädchen und Jungen sowie 7 Begleitpersonen für Kinder in Indonesien und weltweit unterwegs. Die Sternsinger aus Merklingen sind richtig stolz auf das Ergebnis.
Ihr Engagement kann sich wahrlich sehen lassen und sie freut es, wenn man aus was Kleinem was ganz Großes machen kann.
Das traditionelle Abschlussessen fand in diesem Jahr im Gemeindehaus statt - mit Pizza, Nudelgerichten und schönen Gesprächen.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, eure Sternsinger mit Begleitern.

Sternsinger in Machtolsheim sind begeistert bei der Sache

Mit ihrem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen“ rückten die Sternsinger den Schutz von Kindern vor Gewalt in den Mittelpunkt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind. Die Aktion brachte den Sternsingern nahe, dass Kinder überall auf der Welt ein Recht auf Schutz haben – im Beispielland Indonesien genauso wie in Deutschland. Bei einem feierlichen Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag konnte Pfarrer Rochau rund 20 Kinder in Machtolsheim aussenden.  Drei Tage lang waren die Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt. Unter dem Leitwort“„Kinder stärken, Kinder schützen“ wurde den Menschen in Machtolsheim der Segen „20*C+M+B+23“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus, gebracht.

Die Sternsinger freuten sich wie Königinnen und Könige über das Ergebnis ihres Engagements: 3.150,18 Euro kamen bei der Aktion Dreikönigssingen in Machtolsheim zusammen. Zum Abschluss der Aktion wurden die Kinder und Betreuer mit Pizza belohnt.

Herzlichen Dank Allen, die die Sternsinger so freundlich an den Türen empfangen haben und die Aktion wieder einmal so großzügig unterstützt haben. Vielen Dank allen Betreuern, die die Kinder durch die Nachmittage geführt haben. Besonders gefreut hat uns, dass uns dieses Jahr Pfarrer Rochau mit seiner Tochter begleitet hat. Natürlich gilt ein ganz besonderer Dank allen Sternsinger-Kindern, die so unermüdlich, begeistert und würdig für Kinder in Not unterwegs waren. Ihr seid einzigartig; Ihr seid spitze! Und so freuen wir uns schon auf die kommende Sternsingeraktion mit Euch!

"Zion hört die Wächter singen"

Auf eine ergreifende adventliche Reise durch Zeit und Raum schickte uns die „Schola Gregoriana Laichingensis“ unter der Leitung Roman und Silvia Schmid vokal und an der Orgel am Sonntag, den 18. Dezember.

Ein frühchristliches, aramäisches „Maranatha“, spätantike römische Choräle in Latein, gewaltige Orgelwerke von der französischen Gotik bis Bach hin zu zeitgenössischem, traditionellem Volksgesang mit „Wachet auf“ und „Tochter Zion“ durften wir miterleben.

Auch krankeitsgeschwächt glänzte die Schola, sie durfte mit einem Jahr Verzug ihr 20-jähriges Bestehen nach ihrer Gründung durch Horst Stadtmüller feiern.

Um 14 Jahrhunderte gregorianische Tradition fortzusetzen und unter höchst professioneller Leitung modern zu bereichern, ist jede sangeslustige Person, gern auch zum Schnuppern, herzlich willkommen – Schola und Zuhörer freuen sich!

Die Proben finden alle zwei Wochen, donnerstags um 18.00 Uhr im katholischen Pfarrhaus statt.
Informationen gibt gerne Chorleiter Roman Schmid, Telefon 07331 9867545.
Oder über das Pfarrbüro, Telefon 07333 6800, mariakoenigin.laichingen@drs.de

 

Bahnhof eingeweiht

Nächster Halt   'Merklingen - Schwäbische Alb'

Hand in hand mit seinen Kollegen Herrn Pfarrer Gruhler, Laichingen und Herrn Pfarrer Rochau, Merklingen weihte
Herr Pfarrer Enderle, SE Laichinger Alb, den neuen Bahnhalt ein. Mit einem Buchszweig als Symbol ewigen Lebens wünschte er allen künftigen Reisenden eine allzeit sichere Reise und einen feinen Sinn für die schönheit dieser Welt als Gottes Schöpfung.

"In einem "Zuge" seien die naturnahe Alb und die Metropolregionen Ulm und Stuttgart nun verbunden, Berge und Täler seien in geradezu biblischem Sinne eingeebnet. Den MitarbeiterInnen der Deutschen Bahn möge es gelingen, ihre Verantwortung für einen gelingenden Betrieb tragen zu können. Der Bahnhof möge zum Segen werden für die Region, dies nicht nur im wirtschaftlichen Sinne, vielmehr mögen auch die Menschen nicht nur räumlich, sondern auch in Nächstenliebe zueinander finden.

St. Martinsumzug in Laichingen

Nach zwei Jahren Pause konnte der Offizier St. Martin in diesem Jahr zum Glück wieder hoch zu Ross durch die Straßen von Laichingen reiten.

Zu Beginn des Umzugs versammelten sich die Kinder zahlreich zu einer kurzen Andacht mit Pfarrer Karl Enderle in der Kirche Maria Königin. Die Kinder des katholischen Kindergartens sangen in der katholischen Kirche ein Lied und stimmten auch damit alle auf den Umzug ein. Im Anschluss begleiteten die vielen Kinder, Eltern und Großeltern in einem langen Zug St. Martin mit ihren bunten Laternen auf den Laichinger Marktplatz.

Der Laichinger Posaunenchor sorgte für die stimmungsvolle musikalische Gestaltung – im Kirchhof, auf dem Weg und am Marktplatz. Dort teilte St. Martin seinen Mantel großherzig mit dem armen Bettler. Wieder zurück im Kirchhof freuten sich die Kinder über eine Martinsbrezel, die sie von ihrem St. Martin (Manuel Mayrlechner) bekamen und ein Gute-Nachtlied des Posaunenchors.

Aufgrund des milden Wetters nahmen sehr viele Familien die Einladung des katholischen Kindergartens an und blieben noch auf ein warmes Getränk oder etwas zu Essen im Kirchhof stehen und genossen das Beisammensein.

Allen Beteiligten ein herzliches Vergelt’s Gott für ihr „Sankt-Martin-sein“.

Die gesammelten Spenden wurden an die Kinderstiftung Ulm/Donau-Iller überwiesen.

Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Erntedank in Laichingen

Beim Erntedankfest danken die Menschen Gott für die Früchte der Natur, die ihnen mit der Schöpfung geschenkt sind und das Überleben sichern.

Auch in Laichingen wurde am Sonntag, den 2. Oktober 2022 in der Eucharistiefeier für die Früchte der Erde gedankt.

Kinderbibeltage 2022 – Meine Welt ist voller Fragen

Fragen über Fragen hat „Naseweis“ für „Leseratte“ in seinem Fragen-an-Gott-Buch seit dem Kinderbibeltag im letzten Jahr notiert und möchte dazu Antworten haben. Gespannt lauschten die Kinder den Dialogen der beiden. Videoclips mit biblischen Erzählungen führten vor Augen, wie Gott in wunderbarer Weise handelt, auch wenn die Lage aussichtslos erscheint. Das „Mutmach-Gebet“ Psalm 23 kann auch uns heutigen Menschen Gewissheit schenken, dass Gott es gut mit uns meint, auch wenn es manchmal durchs „finstere Tal“ geht. Er geht mit.

Lieder, Bastelarbeiten, Spiele waren darauf ausgelegt, den Inhalt für sich selber zu erarbeiten und zu vertiefen. So kam viel Freude auf. Ein Highlight war der Pizza-Abend mit Eltern und Angehörigen und natürlich der Familiengottesdienst am Sonntag.

Nicht nur die Kinder – auch das KIBITA-Team, das die Erlebnistage vorbereitet und gestaltet hat, war ganz im Glück. Es war alles so harmonisch und stressfrei. Wir – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – freuen uns auf das nächste Mal, wenn zu den Kinderbibeltagen eingeladen wird.

Nationengottesdienst in Laichingen

„Singt dem Herrn alle Länder der Erde. Tag für Tag verkündet sein Heil“ - mit diesem Lied zogen Kinder mit Landesfahnen zum Nationengottesdienst am 24. Juli 2022 in die Kirche Maria Königin in Laichingen ein.  

Gemeinsam mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Roman und Silvia Schmid, gestalteten Gemeindemitglieder aus vielen unterschiedlichen Ländern den Gottesdienst.  Die Fürbitten wurden in verschiedenen Landessprachen vorgetragen. Besonders beeindruckend und berührend war die Fürbitte einer Ukrainerin um den Frieden in ihrem Land.
Nicht fehlen durfte am Ende des Gottesdienstes der Hymnus in polnischer Sprache „Schwarze Madonna“. 

Der Nationengottesdienst ist zwischenzeitlich ein fester Bestandteil im Jahreskreis der Gemeinde.

Fronleichnam 2022 - Open Air

Bei herrlichem Sonnenschein konnte die Gemeinde am 19. Juni 2022 das Fronleichnamsfest im Kirchhof feiern.
 

Endlich wieder gemeinsam unterwegs!

Katholische Kirchengemeinde Maria Königin Laichingen

Mit einem Gebet zum Abmarsch machen sich die Wallfahrenden auf den Weg. Herrliche Maimorgenstimmung, frisches helles Grün, Vogelstimmen, Hasen im Feld, würzige Luft. Abwechselnd wird das Banner, welches die Mutter Gottes der Kirche Maria Königin vor deren Umbau wiedergibt, mitgetragen. Unterwegs anregende Kreuzganggespräche, in den Pausen neben körperlicher Stärkung auch Gebet und Marienlieder. Auf Ave, der Wallfahrtskirche in Deggingen, treffen sich Fuß- und Fahrwallfahrende zur Sonntagsmesse im Mai, festlich mitgestaltet von unserem neuen Dirigenten Roman Schmid und seiner Frau Silvia – ein musikalischer Hochgenuss: Gott zur Ehre, den Menschen zur Freud‘. Sonntag des guten Hirten: Pfarrer Karl Enderle findet treffende Worte: Berufung betrifft jeden. Wallfahrt eine Gelegenheit, der eigenen Berufung nachzuspüren. Wallfahren – eine lange Tradition, welche rein körperlicher Ertüchtigung eine spirituelle, geistvolle Dimension gibt. Wallfahren – Sinnbild: leben heißt unterwegs sein.

Osternacht in Laichingen

Pfarrer Karl Enderle segnet das Osterfeuer und die Osterkerzen der katholischen Kirchengemeinden Maria Königin Laichingen und Sankt Brigitta Suppingen.

Zahlreiche Gottesdienstbesucher feierten gemeinsam dankbar die feierliche Osternacht.
Die Frauenschola, unter der Leitung von Monika Röcker-Spenle umrahmte die Eucharistiefeier musikalisch.
 

Palmsonntag in Laichingen

Dankbar feierten am 10. April 2022 die kommenden Erstkommunionkinder, ihre Eltern und viele Gemeindemitglieder den Palmsonntag in Laichingen mit einem feierlichen Gottesdienst.

Die Kinder hatten am Samstag  gemeinsam mit Gemeindereferentin Schwester Rita Palmen gebastelt und auch der Frauentreff hat es sich nicht nehmen lassen und für die Gemeinde wunderschöne Palmbüschel mit Ei gebunden.

 

Brückenpfeiler der Erinnerung

Katholische Kirchengemeinde Maria Königin weiht Gedenkstein in Laichingen ein

Mit bewegenden Worten erinnerte sich Pfarrer Viktor Moosmayer (90)
an die ersten Jahre in der damals jungen Gemeinde Maria Königin.

Er war als Ehrengast aus Untermarchtal angereist, um am Sonntagsgottesdienst am

20. März 2022 teilzunehmen.

Anlass für die durch die Schola festlich umrahmte Messe war die Einweihung des von ihm gestifteten Gedenksteins. Er erinnert mit einer Bronzetafel an die erste katholische Kapelle „Maria Immakulata“ aus dem Jahr 1930. Sie stand auf dem Platz, wo jetzt das Pfarrhaus an der Gartenstraße steht. Durch Funkenflug in den Dachstuhl war diese am 14. April 1971 abgebrannt.

Die neue Pfarrkirche Maria Königin war schon 10 Jahre vorher eingeweiht worden, sodass sich ein Wiederaufbau erübrigte.

Dankbare Rückschau prägte auch die sich anschließende Weihe des von Bildhauer Konrad Braun aus Heudorf am Bussen angefertigten Gedenksteins.

Beim Ständerling konnte sich der erste Pfarrer der Gemeinde überzeugen, dass aus den kleinen Anfängen damals die Gemeinde ständig größer geworden ist. Pfarrer Karl Enderle, der die Weihe vornahm, betonte, dass ein Stein zwar „lange hält“, aber die eigentliche Erinnerung spiele sich im Herzen ab, die Menschen untereinander und mit Gott verbinde.

Bei schönstem Frühlingswetter freute sich Pfarrer Viktor Moosmayer über die herzlichen Begegnungen mit Gemeindemitgliedern. Darunter befand sich das erste Paar, das er in Laichingen getraut hatte. Große Dankbarkeit prägte die Atmosphäre, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen.

Die Predigt zum Nachlesen

Das Segensgebet zum Nachlesen

Sternsingeraktion 20*C+M+B+22 in Machtolsheim

Unter dem Leitwort
„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“
stand die 64. Sternsingeraktion



Die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika stand im Fokus und so wurden über das Kindermissionswerk in Aachen, Kinder und Jugendliche in Projekten in Ghana und in Ägypten gefördert. Beim Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag konnte Pfarrer Rochau rund 20 Kinder aussenden. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Verordnungen waren die Sternsinger mit ihren herrlichen Gewändern und funkelnden Kronen an drei Nachmittagen in den Straßen von Machtolsheim unterwegs, um den Segen in jedes Haus zu bringen und Geld für die Kinder in Afrika zu sammeln.


Eine überwältigende Spendensumme von 3.386,22 € konnten die Sternsinger in Machtolsheim sammeln.
 

Herzlichen Dank an alle Kinder und Helfern für ihre Mithilfe und herzlichen Dank an die Machtolsheimer Bürger, die die diesjährige Aktion so großzügig unterstützt haben.
 

Zum Abschluss der Aktion wurden die Kinder und Helfer mit roten Würsten und Getränken belohnt.

Wir Sternsinger aus Merklingen sagen Danke für Ihre Spende.

 

„Es hat richtig Spaß gemacht, trotz der Masken und obwohl wir Abstand zu den Menschen halten mussten“, freute sich der 9-jährige Jakob.

7 Tage lang waren 22  Mädchen und Jungen sowie achtBegleitende in Merklingen im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt.

Die Sternsinger aus Merklingen sind richtig stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen, trotz der schwierigen Organisation in Corona-Zeiten.

Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ den Segen „20*C+M+B+22“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus, zu den Menschen gebracht.

Unser traditionelles Abschlussessen fand in diesem Jahr bei Familie Hintz im Hotel Ochsen statt. Alle Kinder wurden zu Schnitzel mit Pommes eingeladen. Ein großes Dankeschön an die Familie Hintz für diese nette Geste.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, eure Sternsinger mit Begleiter

 

Laichinger Sternsinger verteilen den Segen per Video

Sternsingeraktion 2022 in Laichingen

Schwäbische Zeitung vom 30. September 2021

Von Hansjörg Steidle

Laichingen

Die acht Sternsinger aus Laichingen sind am zweiten Weihnachtsfeiertag in der katholischen Kirche Maria Königin gesegnet und dann für ihre gute Mission ausgesandt worden. Pfarrer Karl Enderle segnete bei der Messfeier die Jungen und Mädchen und ihre „königlichen Gegenstände“ und wünschte ihnen guten Erfolg und schöne Begegnungen an den Haustüren. Die „Heiligen Drei Könige“ aus Laichingen werden am Wochenende in zwei Gruppen unterwegs sein und Familien aufsuchen. Selbstverständlich sind die Gruppen unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln auf Achse und freuen sich auf offene Türen und Herzen.

Die fröhlichen Himmelsboten aus Laichingen werden mit ihren Spendengeldern zwei Projekte unterstützen. Zum einen soll ihr Geld in den Sammelbüchsen wie das Geld in den Spendentüten einer Kindertagesstätte in Brasilien und einem christlichen Krankenhaus im südlichen Sudan zugute kommen. In der Kindertagesstätte „Sonnenwinkel“ der Schönstatter Marienschwestern in Brasilien werden Kleinkinder und Kinder betreut und erhalten dort täglich eine warme Mahlzeit, zudem werden sie in Theater- und Musikprojekte eingebunden. Familien erhalten bei Bedarf Medikamente und die Marienschwestern organisieren eine etwaig notwendige ärztliche Versorgung.

In der Diözese Wau im Sudan wird mit dem Geld der Sternsinger ein Krankenhaus unterstützt, das Familien kostenlos ärztlich versorgt, insbesondere erfahren schwangere Frauen eine fachgerechte medizinische Geburtsvorsorge und Geburtsnachsorge. Auch unterernährten Kindern wird in der Klinik geholfen.

Da in diesem Jahr die Himmelsboten aus Laichingen in ihren herrlichen Gewändern und mit ihren funkelnden Kronen coronabedingt nicht alle Familien an den Haustüren besuchen können und da coronabedingt nur zwei Gruppen in guter Mission unterwegs sind, werden Spendentüten verteilt. Diese liegen auch in der katholischen Kirche aus.

Die Laichinger Sternsinger hoffen sehr, dass von den Spendentüten Gebrauch gemacht wird und sie gut gefüllt werden. Diese können im Laichinger Pfarrbüro abgegeben werden. Geldspenden können natürlich auch direkt an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen überwiesen werden, das erneut zahlreiche Projekte weltweit fördert.

Betreut werden die „Laichinger Könige“ und deren Sternträger wie in den Vorjahren von Erika Gebauer, die sie auch auf den Einsatz in guter Mission gut vorbereitet hat. Sie wird die Sternsinger am Wochenende bei ihrem Gang durch die Straßen teilweise begleiten. Sie hofft sehr, dass trotz der erneut widrigen Umstände infolge des Coronavirus trotzdem wieder ordentlich Geld über die Sammlungen und Spenden in die Kasse gelangt, damit Kindern in Armut und Not geholfen werden kann.

Das Dreikönigssingen 2022 steht unter dem Motto „Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ und auf dem Plakat der diesjährigen Aktion lächelt der kleine Benson den Menschen entgegen. Nach einem Sturz von einem Mangobaum bekam er Hilfe in einem Krankenhaus in Wau im Südsudan. Mittlerweile ist der Fünfjährige zum Glück wieder gesund. Und für diese Klinik in Wau sind auch die „Heiligen Dreikönige“ aus Laichingen in guter Mission auf Tour. Die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika steht im Fokus der Sternsingeraktion, und so werden über das Kindermissionswerk in Aachen auch Kinder und Jugendliche in Projekten in Ghana und in Ägypten gefördert.

Bei der Aussendungsfeier am Sonntag zum Fest der Heiligen Familie lobte Pfarrer Enderle den Einsatz der Sternsinger aus Laichingen und der von vielen weiteren in anderen Gemeinden. Das Sternsingen sei die größte Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen für ärmere Kinder und Jugendliche weltweit, erklärte Enderle und sagte an die Adresse der „Könige aus Laichingen“: „Damit seid Ihr heute am Fest der Heiligen Familie ein richtig gutes Zeichen für die so groß und weltweit gewordene Familie Jesu, die Gottes Wohlgefallen und Menschenfreundlichkeit der Welt zeigt.“ Er sprach von einem wunderbaren Weihnachtsgeschenk der Sternsinger: „Weil wir zu Jesus gehören, können wir in seinem Namen den Menschen etwas Himmel schenken, also eine neue Perspektive geben, die ihnen vom Stern zu Bethlehem aufstrahlt.“ Anderen helfen zu können, das sei ein Segen, unterstrich Pfarrer Enderle, als er die Sternsinger, aber auch ihren Stern, ihre Kreide, ihre Kronen und Sammelbüchse segnete.