Kinderbibeltage 2022 – Meine Welt ist voller Fragen

Fragen über Fragen hat „Naseweis“ für „Leseratte“ in seinem Fragen-an-Gott-Buch seit dem Kinderbibeltag im letzten Jahr notiert und möchte dazu Antworten haben. Gespannt lauschten die Kinder den Dialogen der beiden. Videoclips mit biblischen Erzählungen führten vor Augen, wie Gott in wunderbarer Weise handelt, auch wenn die Lage aussichtslos erscheint. Das „Mutmach-Gebet“ Psalm 23 kann auch uns heutigen Menschen Gewissheit schenken, dass Gott es gut mit uns meint, auch wenn es manchmal durchs „finstere Tal“ geht. Er geht mit.

Lieder, Bastelarbeiten, Spiele waren darauf ausgelegt, den Inhalt für sich selber zu erarbeiten und zu vertiefen. So kam viel Freude auf. Ein Highlight war der Pizza-Abend mit Eltern und Angehörigen und natürlich der Familiengottesdienst am Sonntag.

Nicht nur die Kinder – auch das KIBITA-Team, das die Erlebnistage vorbereitet und gestaltet hat, war ganz im Glück. Es war alles so harmonisch und stressfrei. Wir – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – freuen uns auf das nächste Mal, wenn zu den Kinderbibeltagen eingeladen wird.

Nationengottesdienst in Laichingen

„Singt dem Herrn alle Länder der Erde. Tag für Tag verkündet sein Heil“ - mit diesem Lied zogen Kinder mit Landesfahnen zum Nationengottesdienst am 24. Juli 2022 in die Kirche Maria Königin in Laichingen ein.  

Gemeinsam mit dem Kirchenchor unter der Leitung von Roman und Silvia Schmid, gestalteten Gemeindemitglieder aus vielen unterschiedlichen Ländern den Gottesdienst.  Die Fürbitten wurden in verschiedenen Landessprachen vorgetragen. Besonders beeindruckend und berührend war die Fürbitte einer Ukrainerin um den Frieden in ihrem Land.
Nicht fehlen durfte am Ende des Gottesdienstes der Hymnus in polnischer Sprache „Schwarze Madonna“. 

Der Nationengottesdienst ist zwischenzeitlich ein fester Bestandteil im Jahreskreis der Gemeinde.

Fronleichnam 2022 - Open Air

Bei herrlichem Sonnenschein konnte die Gemeinde am 19. Juni 2022 das Fronleichnamsfest im Kirchhof feiern.
 

Endlich wieder gemeinsam unterwegs!

Katholische Kirchengemeinde Maria Königin Laichingen

Mit einem Gebet zum Abmarsch machen sich die Wallfahrenden auf den Weg. Herrliche Maimorgenstimmung, frisches helles Grün, Vogelstimmen, Hasen im Feld, würzige Luft. Abwechselnd wird das Banner, welches die Mutter Gottes der Kirche Maria Königin vor deren Umbau wiedergibt, mitgetragen. Unterwegs anregende Kreuzganggespräche, in den Pausen neben körperlicher Stärkung auch Gebet und Marienlieder. Auf Ave, der Wallfahrtskirche in Deggingen, treffen sich Fuß- und Fahrwallfahrende zur Sonntagsmesse im Mai, festlich mitgestaltet von unserem neuen Dirigenten Roman Schmid und seiner Frau Silvia – ein musikalischer Hochgenuss: Gott zur Ehre, den Menschen zur Freud‘. Sonntag des guten Hirten: Pfarrer Karl Enderle findet treffende Worte: Berufung betrifft jeden. Wallfahrt eine Gelegenheit, der eigenen Berufung nachzuspüren. Wallfahren – eine lange Tradition, welche rein körperlicher Ertüchtigung eine spirituelle, geistvolle Dimension gibt. Wallfahren – Sinnbild: leben heißt unterwegs sein.

Osternacht in Laichingen

Pfarrer Karl Enderle segnet das Osterfeuer und die Osterkerzen der katholischen Kirchengemeinden Maria Königin Laichingen und Sankt Brigitta Suppingen.

Zahlreiche Gottesdienstbesucher feierten gemeinsam dankbar die feierliche Osternacht.
Die Frauenschola, unter der Leitung von Monika Röcker-Spenle umrahmte die Eucharistiefeier musikalisch.
 

Palmsonntag in Laichingen

Dankbar feierten am 10. April 2022 die kommenden Erstkommunionkinder, ihre Eltern und viele Gemeindemitglieder den Palmsonntag in Laichingen mit einem feierlichen Gottesdienst.

Die Kinder hatten am Samstag  gemeinsam mit Gemeindereferentin Schwester Rita Palmen gebastelt und auch der Frauentreff hat es sich nicht nehmen lassen und für die Gemeinde wunderschöne Palmbüschel mit Ei gebunden.

 

Brückenpfeiler der Erinnerung

Katholische Kirchengemeinde Maria Königin weiht Gedenkstein in Laichingen ein

Mit bewegenden Worten erinnerte sich Pfarrer Viktor Moosmayer (90)
an die ersten Jahre in der damals jungen Gemeinde Maria Königin.

Er war als Ehrengast aus Untermarchtal angereist, um am Sonntagsgottesdienst am

20. März 2022 teilzunehmen.

Anlass für die durch die Schola festlich umrahmte Messe war die Einweihung des von ihm gestifteten Gedenksteins. Er erinnert mit einer Bronzetafel an die erste katholische Kapelle „Maria Immakulata“ aus dem Jahr 1930. Sie stand auf dem Platz, wo jetzt das Pfarrhaus an der Gartenstraße steht. Durch Funkenflug in den Dachstuhl war diese am 14. April 1971 abgebrannt.

Die neue Pfarrkirche Maria Königin war schon 10 Jahre vorher eingeweiht worden, sodass sich ein Wiederaufbau erübrigte.

Dankbare Rückschau prägte auch die sich anschließende Weihe des von Bildhauer Konrad Braun aus Heudorf am Bussen angefertigten Gedenksteins.

Beim Ständerling konnte sich der erste Pfarrer der Gemeinde überzeugen, dass aus den kleinen Anfängen damals die Gemeinde ständig größer geworden ist. Pfarrer Karl Enderle, der die Weihe vornahm, betonte, dass ein Stein zwar „lange hält“, aber die eigentliche Erinnerung spiele sich im Herzen ab, die Menschen untereinander und mit Gott verbinde.

Bei schönstem Frühlingswetter freute sich Pfarrer Viktor Moosmayer über die herzlichen Begegnungen mit Gemeindemitgliedern. Darunter befand sich das erste Paar, das er in Laichingen getraut hatte. Große Dankbarkeit prägte die Atmosphäre, sich nach so langer Zeit wieder zu sehen.

Die Predigt zum Nachlesen

Das Segensgebet zum Nachlesen

Sternsingeraktion 20*C+M+B+22 in Machtolsheim

Unter dem Leitwort
„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit!“
stand die 64. Sternsingeraktion



Die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika stand im Fokus und so wurden über das Kindermissionswerk in Aachen, Kinder und Jugendliche in Projekten in Ghana und in Ägypten gefördert. Beim Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag konnte Pfarrer Rochau rund 20 Kinder aussenden. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Verordnungen waren die Sternsinger mit ihren herrlichen Gewändern und funkelnden Kronen an drei Nachmittagen in den Straßen von Machtolsheim unterwegs, um den Segen in jedes Haus zu bringen und Geld für die Kinder in Afrika zu sammeln.


Eine überwältigende Spendensumme von 3.386,22 € konnten die Sternsinger in Machtolsheim sammeln.
 

Herzlichen Dank an alle Kinder und Helfern für ihre Mithilfe und herzlichen Dank an die Machtolsheimer Bürger, die die diesjährige Aktion so großzügig unterstützt haben.
 

Zum Abschluss der Aktion wurden die Kinder und Helfer mit roten Würsten und Getränken belohnt.

Wir Sternsinger aus Merklingen sagen Danke für Ihre Spende.

 

„Es hat richtig Spaß gemacht, trotz der Masken und obwohl wir Abstand zu den Menschen halten mussten“, freute sich der 9-jährige Jakob.

7 Tage lang waren 22  Mädchen und Jungen sowie achtBegleitende in Merklingen im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt.

Die Sternsinger aus Merklingen sind richtig stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen, trotz der schwierigen Organisation in Corona-Zeiten.

Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ den Segen „20*C+M+B+22“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus, zu den Menschen gebracht.

Unser traditionelles Abschlussessen fand in diesem Jahr bei Familie Hintz im Hotel Ochsen statt. Alle Kinder wurden zu Schnitzel mit Pommes eingeladen. Ein großes Dankeschön an die Familie Hintz für diese nette Geste.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, eure Sternsinger mit Begleiter

 

Laichinger Sternsinger verteilen den Segen per Video

Sternsingeraktion 2022 in Laichingen

Schwäbische Zeitung vom 30. September 2021

Von Hansjörg Steidle

Laichingen

Die acht Sternsinger aus Laichingen sind am zweiten Weihnachtsfeiertag in der katholischen Kirche Maria Königin gesegnet und dann für ihre gute Mission ausgesandt worden. Pfarrer Karl Enderle segnete bei der Messfeier die Jungen und Mädchen und ihre „königlichen Gegenstände“ und wünschte ihnen guten Erfolg und schöne Begegnungen an den Haustüren. Die „Heiligen Drei Könige“ aus Laichingen werden am Wochenende in zwei Gruppen unterwegs sein und Familien aufsuchen. Selbstverständlich sind die Gruppen unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln auf Achse und freuen sich auf offene Türen und Herzen.

Die fröhlichen Himmelsboten aus Laichingen werden mit ihren Spendengeldern zwei Projekte unterstützen. Zum einen soll ihr Geld in den Sammelbüchsen wie das Geld in den Spendentüten einer Kindertagesstätte in Brasilien und einem christlichen Krankenhaus im südlichen Sudan zugute kommen. In der Kindertagesstätte „Sonnenwinkel“ der Schönstatter Marienschwestern in Brasilien werden Kleinkinder und Kinder betreut und erhalten dort täglich eine warme Mahlzeit, zudem werden sie in Theater- und Musikprojekte eingebunden. Familien erhalten bei Bedarf Medikamente und die Marienschwestern organisieren eine etwaig notwendige ärztliche Versorgung.

In der Diözese Wau im Sudan wird mit dem Geld der Sternsinger ein Krankenhaus unterstützt, das Familien kostenlos ärztlich versorgt, insbesondere erfahren schwangere Frauen eine fachgerechte medizinische Geburtsvorsorge und Geburtsnachsorge. Auch unterernährten Kindern wird in der Klinik geholfen.

Da in diesem Jahr die Himmelsboten aus Laichingen in ihren herrlichen Gewändern und mit ihren funkelnden Kronen coronabedingt nicht alle Familien an den Haustüren besuchen können und da coronabedingt nur zwei Gruppen in guter Mission unterwegs sind, werden Spendentüten verteilt. Diese liegen auch in der katholischen Kirche aus.

Die Laichinger Sternsinger hoffen sehr, dass von den Spendentüten Gebrauch gemacht wird und sie gut gefüllt werden. Diese können im Laichinger Pfarrbüro abgegeben werden. Geldspenden können natürlich auch direkt an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen überwiesen werden, das erneut zahlreiche Projekte weltweit fördert.

Betreut werden die „Laichinger Könige“ und deren Sternträger wie in den Vorjahren von Erika Gebauer, die sie auch auf den Einsatz in guter Mission gut vorbereitet hat. Sie wird die Sternsinger am Wochenende bei ihrem Gang durch die Straßen teilweise begleiten. Sie hofft sehr, dass trotz der erneut widrigen Umstände infolge des Coronavirus trotzdem wieder ordentlich Geld über die Sammlungen und Spenden in die Kasse gelangt, damit Kindern in Armut und Not geholfen werden kann.

Das Dreikönigssingen 2022 steht unter dem Motto „Gesund werden - gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ und auf dem Plakat der diesjährigen Aktion lächelt der kleine Benson den Menschen entgegen. Nach einem Sturz von einem Mangobaum bekam er Hilfe in einem Krankenhaus in Wau im Südsudan. Mittlerweile ist der Fünfjährige zum Glück wieder gesund. Und für diese Klinik in Wau sind auch die „Heiligen Dreikönige“ aus Laichingen in guter Mission auf Tour. Die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika steht im Fokus der Sternsingeraktion, und so werden über das Kindermissionswerk in Aachen auch Kinder und Jugendliche in Projekten in Ghana und in Ägypten gefördert.

Bei der Aussendungsfeier am Sonntag zum Fest der Heiligen Familie lobte Pfarrer Enderle den Einsatz der Sternsinger aus Laichingen und der von vielen weiteren in anderen Gemeinden. Das Sternsingen sei die größte Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen für ärmere Kinder und Jugendliche weltweit, erklärte Enderle und sagte an die Adresse der „Könige aus Laichingen“: „Damit seid Ihr heute am Fest der Heiligen Familie ein richtig gutes Zeichen für die so groß und weltweit gewordene Familie Jesu, die Gottes Wohlgefallen und Menschenfreundlichkeit der Welt zeigt.“ Er sprach von einem wunderbaren Weihnachtsgeschenk der Sternsinger: „Weil wir zu Jesus gehören, können wir in seinem Namen den Menschen etwas Himmel schenken, also eine neue Perspektive geben, die ihnen vom Stern zu Bethlehem aufstrahlt.“ Anderen helfen zu können, das sei ein Segen, unterstrich Pfarrer Enderle, als er die Sternsinger, aber auch ihren Stern, ihre Kreide, ihre Kronen und Sammelbüchse segnete.